Am 06.01.2026 wurden unsere Einsatzkräfte zu einem Einsatz gerufen, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird: Eine Person war in Allmannsweier ins Eis eingebrochen.
Ein Moment, der über Leben und Tod entscheiden kann – und der schneller passiert, als man denkt.
Nur weil aufmerksame Passanten sofort reagiert haben, konnte die Person aus dem eiskalten Wasser gezogen und dem Rettungsdienst übergeben werden.
Dieser Mut, dieses schnelle Handeln, hat heute ein Leben gerettet.
Wir sind dankbar. Und wir sind erleichtert.
Doch dieser Einsatz hat uns auch tief bewegt – denn er zeigt, wie trügerisch der Winter sein kann.
Das Eis täuscht – und es verzeiht keine Fehler
Wenn Seen und Weiher zufrieren, wirken sie friedlich, still, fast einladend.
Doch unter dieser glatten Oberfläche lauert eine Gefahr, die man nicht sieht – bis es zu spät ist.
Die aktuellen Temperaturen reichen nicht aus, um stabile Eisflächen zu bilden.
Was von außen fest aussieht, kann wenige Zentimeter weiter schon brechen.
Ein Schritt zu weit, ein Moment der Unachtsamkeit – und man findet sich im eiskalten Wasser wieder, kämpft um Luft, um Orientierung, um das eigene Leben.
Ein Einbruch ins Eis ist kein harmloser Unfall.
Er ist ein Albtraum.
Bitte: Betretet keine Eisflächen. Es geht um euer Leben!
Wir appellieren eindringlich:
- Geht nicht aufs Eis. Auch nicht „nur kurz“.
- Lasst Kinder niemals unbeaufsichtigt in Gewässernähe spielen.
- Haltet eure Hunde an der Leine, damit sie nicht aufs Eis laufen.
- Versucht niemals, jemanden direkt auf dem Eis zu retten.
Ihr würdet euch selbst in Lebensgefahr bringen.
Wenn jemand einbricht, zählt jede Sekunde.
Doch die wichtigste Entscheidung fällt vorher: Gar nicht erst aufs Eis gehen.
Im Notfall: Sofort die 112 wählen
Zögert nicht.
Ein schneller Notruf kann das Leben eines Menschen retten.
Sicherheit rettet Leben – hier findet ihr die Eisregeln der DLRG



